Beschleunigen Sie die ökologische Transformation mit Greentech

Die Greater Green+ Plattform ist der zentrale Anlaufpunkt für grüne Technologien in der Großregion. Sie bietet Unternehmen ein konkretes Instrument, um ihre ökologische Transformation zu beschleunigen.

Die Reduzierung von CO₂-Emissionen, die Dekarbonisierung der Produktion und die Suche nach zuverlässigen technologischen Partnern über Grenzen hinweg stellen viele Unternehmen in der Großregion – Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland – weiterhin vor komplexe Herausforderungen.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, wurde das Projekt Greater Green+ ins Leben gerufen. Es wird im Rahmen des Interreg-Programms Großregion 2021–2027 kofinanziert.

Greater Green+: Beschleunigung der ökologischen Transformation in der Großregion

Greater Green+ möchte die Großregion als führenden Standort für technologische Lösungen positionieren, die Unternehmen dabei unterstützen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Gleichzeitig soll das Projekt die Kreislaufwirtschaft und eine nachhaltige Entwicklung fördern.

Das Projekt wird von Grand Est Développement koordiniert, der regionalen Agentur für die Transformation von Unternehmen und Regionen im Grand Est. Es wird von einem Konsortium aus 11 operativen Partnern und 19 methodischen Partnern aus Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland umgesetzt.

In Luxemburg leisten Luxinnovation und Neobuild GIE als operative Partner einen wichtigen Beitrag zum Projekt. Unterstützt werden sie von methodischen Partnern wie dem Haus für Nachhaltigkeit der Handelskammer, der Universität Luxemburg und dem Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST). Gemeinsam tragen sie zur Strukturierung dieses grenzüberschreitenden Ökosystems bei.

Eine digitale Plattform für das Greentech-Ökosystem

Um dieses gemeinsame Ziel zu erreichen, entwickeln die Projektpartner seit Beginn des Projekts eine Informations- und Netzwerkplattform, die sich vollständig auf Greentech-Lösungen konzentriert und in der gesamten Großregion zugänglich ist. Dieses Instrument ist inzwischen Realität.

Wir haben erkannt, wie wichtig es ist, Synergien und Partnerschaften zwischen den verschiedenen Akteuren zu fördern. Samira Bouzid, Luxinnovation.

„Unsere Vision war von Anfang an, ein interaktives Instrument zu schaffen – nicht nur für die Projektpartner, sondern für alle beteiligten Unternehmen“, erläutert Alexandre Folmer, Projektleiter von Greater Green+ bei Grand Est Développement. „Auf dieser Grundlage haben wir umfangreiche Konsultationen durchgeführt, um die Bedürfnisse aller Beteiligten besser zu verstehen.“

So nahm die Plattform im Laufe der Zeit ihre heutige Form an. „Bei der Auswertung der Rückmeldungen wurde deutlich, dass bestehende Greentech-Lösungen an einem zentralen Ort gebündelt werden müssen. Gleichzeitig sollten Synergien und Partnerschaften zwischen den verschiedenen Akteuren gefördert werden“, sagt Samira Bouzid, Market Intelligence Analyst bei Luxinnovation, die an der Entwicklung der Plattform beteiligt war.

Drei Funktionen für Unternehmen

Die Plattform wurde als zentraler Anlaufpunkt für Unternehmen in der ökologischen Transformation konzipiert. Sie basiert auf drei wesentlichen Funktionen:

  • Ein thematisch fokussiertes Verzeichnis – Ein intuitives Suchinstrument ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Greentech-Lösungen aus der gesamten Großregion zu finden. Das Verzeichnis umfasst fünf zentrale Themenbereiche: saubere Energie, nachhaltiges Bauen und Renovieren, Recyclingtechnologien, Wasser und Umwelt sowie Bioökonomie.
  • Ein laufend aktualisierter Nachrichtenbereich – Die Plattform bündelt aktuelle Branchentrends, Best Practices sowie Hinweise auf Schulungen und Veranstaltungen rund um die ökologische Transformation.
  • Ein Raum für Austausch und Zusammenarbeit – Unternehmen, Forschungszentren und Institutionen können direkt miteinander in Kontakt treten und grenzüberschreitende Kooperationsprojekte entwickeln.

Luxinnovation und Grand Est Développement arbeiteten mehrere Monate gemeinsam mit dem technischen Dienstleister der Plattform an der Definition der Anforderungen und der Filterstruktur. Ziel war es, die eingereichten Lösungen gezielt auffindbar zu machen.

„Diese Vorbereitungsphase hat auch die Bedeutung der Komponente ‚Weiterbildung‘ deutlich gemacht. Sie war ursprünglich nicht vorgesehen, wurde anschliessend jedoch in die Architektur der Plattform integriert“, erklärt Alexandre Folmer.

Suchen, anbieten, zusammenarbeiten

Die Plattform richtet sich an zwei sich ergänzende Zielgruppen. Unternehmen, die nach konkreten Technologien zur Dekarbonisierung ihrer Aktivitäten suchen, können den Lösungskatalog durchsuchen und direkt mit den jeweiligen Anbietern Kontakt aufnehmen.

Unternehmen und Organisationen, die eigene grüne Technologien oder Fachkenntnisse anbieten, können ihre Lösungen präsentieren und ihre Sichtbarkeit in der gesamten Großregion erhöhen.

Diese Plattform soll nicht auf die Projektpartner beschränkt bleiben. Alexandre Folmer, Grand Est Développement.

Diese gegenseitige Logik bildet einen zentralen Bestandteil des Projekts. Indem Greater Green+ Angebot und Nachfrage im Bereich Greentech auf einer gemeinsamen Plattform zusammenführt, schafft das Projekt die Voraussetzungen für konkrete Kooperationen und Technologietransfers zwischen Akteuren aus verschiedenen Regionen.

„Im Bereich Weiterbildung konzentrieren wir uns zunächst auf Programme von Universitäten und Grandes Écoles, die sich mit Umwelttechnologien befassen“, erklärt Samira Bouzid.

Das Ziel ist klar definiert: Bis 2028 soll der Katalog rund 800 Lösungen umfassen. Dieses Ziel soll nicht nur durch die Projektpartner erreicht werden. „Die Plattform ist ausdrücklich offen für weitere Akteure. Unternehmen und Organisationen, die einen Beitrag leisten möchten, sind herzlich willkommen“, sagt Alexandre Folmer.

Die thematische Breite des Projekts unterstützt dieses Ziel. Greater Green+ deckt fünf Bereiche ab: saubere Energie, nachhaltiges Bauen und Renovieren, Recyclingtechnologien, Wasser und Umwelt sowie Bioökonomie.

Zugang zur Plattform

Die Registrierung steht allen Unternehmen, Forschungsorganisationen und Institutionen offen, die zur ökologischen Transformation der Großregion beitragen möchten. Die Plattform unterstützt Nutzer sowohl bei der Suche nach einer geeigneten technologischen Lösung als auch bei der Präsentation eigener Angebote.

„Sobald ein Unternehmen oder eine Institution registriert ist, können die entsprechenden Informationen direkt auf der Plattform hochgeladen werden. Die Benutzerführung ist so gestaltet, dass der Übergang von der Registrierung zur Veröffentlichung einer Lösung möglichst einfach und nahtlos erfolgt“, erklärt Alexandre Folmer.

Die Plattform und ihr Lösungskatalog können auch ohne vorherige Registrierung eingesehen werden.

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